Cost-Average Effekt
Mai 19, 2022
laura

Der Cost Average Effekt – Wahr oder doch ein Mythos?

In jedem Anlagengespräch wird der Cost Average Effekt als Renditebringer ins Spiel gebracht. Doch wie sieht das Ganze in der Realität aus? Wir geben dir die wichtigsten Infos im Überblick! 

Der Cost Average Effekt oder auch Durchschnittskosteneffekt genannt, soll bei regelmäßigen Sparraten in Aktien, ETFs und Fonds entstehen. Was du dabei zu beachten hast erfährst du hier! 

Cost Average Effekt – Was ist das? 

Bei regelmäßigen Sparraten erhaltet ihr bei Kursschwankungen unterschiedlich viele Anteile. Das bedeutet, dass ihr diese Anteile zu einem durchschnittlichen Preis gekauft habt, daher auch der Name ,,Durchschnittskosteneffekt”. Der Durchschnittspreis liegt dabei zwischen dem günstigsten und ungünstigsten Preis im Betrachtungszeitraum.
Man profitiert dann davon, wenn die Kurse sinken, was dazu führt, dass man sich mehr Anteile ins Depot holt. Anders sieht es bei steigenden Kursen aus. Hierbei wird die Rendite geschmälert, da ihr zu höheren Kursen eingekauft habt. 

Beispiel:
Szenario 1, ohne Fondssparplan: Ein Anleger, der jeden Monat genau einen Anteil kauft, zahlt 25 € + 50 € = 75 € für zusammen zwei Anteile. Im Durchschnitt sind dies 75 / 2 = 37,50 € pro Anteil.
Szenario 2, mit Fondssparplan: Bei einem Fondssparplan hingegen würde der Anleger jeden Monat beispielsweise 50 € anlegen. Er würde dabei im ersten Monat zwei Anteile zu je 25 € und im zweiten Monat einen weiteren Anteil für 50 € erwerben. Zusammen hätte er 2x 25 € + 50 € = 100 € für drei Anteile bezahlt. Im Durchschnitt sind dies 100 / 3 = 33,33 € pro Anteil. 

Einmalanlage vs. Sparplan 

Bei der Einmalanlage ist es wichtig, die Aktien zum richtigen Zeitpunkt, nämlich bei sinkenden Kursen, zu erwerben. Beim Sparplan hingegen sparen sie einen festen Betrag, bzw. Erhalten für diesen je nach Kursentwicklung mal mehr und mal weniger Anteile. 

Beispiel:
Die Freunde Paul und Alex legen 9.600 € für 10 Jahre bei einem Zinssatz von 6% an.
Paul legt die 9.600 € dabei direkt an, während Alex monatlich 100 € für 8 Jahre zusammen spart und das Geld dann weitere 2 Jahre liegen lässt.
Das Ergebnis zeigt, dass Paul sich nach den 10 Jahren 17.000 € aufgebaut hat. Alex hingegen hat sich ,,nur” 13.778 € aufgebaut.  

Fazit 

Monatliches besparen und einmalige Anlagen haben beide ihre Vor- und Nachteile. Kauft man am günstigsten Punkt mit einer Einmalanlage ein, erzielt man mehr Rendite. Verfolgt man einen monatlichen Sparplan, ist die Rendite etwas geringer, es besteht aber kein Einstiegsrisiko und die Kursschwankungen tangieren weniger. 

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