Coronavirus in der Versicherung
April 23, 2020
Mustafa Nemat Ali

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in der Versicherung

Der Coronavirus ist aktuell in aller Munde. Welche Auswirkungen die Pandemie auf die Versicherung hat und welche allgemeinen Fragen auftreten erfährst du hier.

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Viele Anfragen die uns täglich erreichen richten sich an den Umgang mit der Corona Pandemie.

  • Was passiert mit meinem Betrieb, der schließen soll?
  • Was tue ich, wenn ich eine Kündigung erhalte?
  • Welche Versicherungen kann ich kündigen?

Viele Fragen, auf die wir gesammelt eine Antwort liefern müssen:

Bei allen weiteren Fragen könnt ihr uns gerne über social media kontaktieren.

Hygienetipps: So schützt du dich am besten

Es ist ratsam, die WHO-Empfehlungen für die breite Öffentlichkeit zu befolgen – etwa, wie man sich vor Krankheit schützen kann:

  • Waschen Sie gründlich Ihre Hände, indem Sie diese 20 bis 30 Sekunden rundum einseifen, abspülen und anschließend sorgfältig abtrocknen, um mögliche Krankheitserreger zu entfernen.
  • Bedecken Sie bei Husten oder Niesen Ihren Mund und Ihre Nase mit gebeugtem Ellbogen oder einem Taschentuch. Taschentücher danach sofort wegwerfen und Hände waschen.
  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die Fieber und Husten haben.
  • Treten Fieber, Husten und Atembeschwerden auf, suchen Sie frühzeitig ärztliche Hilfe und informieren Sie das medizinische Personal über potenzielle vergangene Reisen in entsprechende Regionen.

Hier die Antworten auf aktuelle Fragen:

Besteht die Möglichkeit, sich über Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) anzustecken?

Bei Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Respirationstrakts. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Prävention.

Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z. B. importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, erscheint daher unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen, wie es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfohlen wird, ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene. Es kann vor vielen weiteren Infektionen wie z. B. Magen-Darm Erkrankungen schützen.

Erkrankung auf Dienstreisen, was sollte ich tun?

Kontaktieren Sie das zuständige Gesundheitsamt und lassen Sie die Sache abklären, wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Risikogebieten waren oder Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten.

Angestellte, auf die eines dieser Kriterien zutrifft, sollten zunächst zu Hause bleiben bzw. bei Erkrankung noch vor Ort in der Unterkunft (z. B. Hotel, Bildungsstätte), bis eine weitere Abklärung erfolgt ist. Diese Regelung gilt auch für Kontakte zu möglichen Betroffenen aus Risikogebieten. Informationen, welche Städte oder Regionen zu Risikogebieten zählen, sind auf der Seite des Robert-Koch- Instituts zu finden. Nur Patienten mit schwereren Symptomen sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Kündigen Sie vorab an, dass eine COVID-19-Erkrankung möglich ist.

Wie verhalte ich mich in öffentlichen Verkehrsmitteln?

Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bisher nicht dokumentiert. Doch das bedeutet nicht, dass man sich an Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht infizieren könnte. Diese Oberflächen werden ständig angefasst. Deshalb kann eine Übertragung der Viren auf die Hände und anschließend auf die Schleimhäute des Mundes, der Nase oder der Augen nicht ausgeschlossen werden.

In vielen Bundesländern ist eine Maskenpflicht im ÖPNV bereits angeordnet. Weitere Information sind auf den jeweiligen Seiten der Länder zu finden. (Gesundheitsministerium)

Die Vermeidung von Infektionsketten wird vor allem erschwert durch große Menschenmengen sowie durch engen Kontakt zu Menschen, die möglicherweise infiziert sind, aber keine Symptome zeigen. Um eine Infektion auf diesem Weg zu vermeiden, ist eine sorgfältige Handhygiene notwendig. Dazu gehört häufiges und gründliches Händewaschen. Außerdem gilt: Hände aus dem Gesicht nehmen!

Welche Behandlungsmöglichkeiten für das Coronavirus gibt es?

Nicht alle Erkrankungen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer. Auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die je nach Schwere des Krankheitsbild optimalen unterstützenden Maßnahmen (z. B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen). Außerdem die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. Eine spezifische, d. h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie gibt es noch nicht (Stand: 26.02.2020).

Welche Personengruppen sind am anfälligsten?

Theoretisch kann jeder von einer Infektion betroffen sein. Es gab zunächst Hinweise darauf, dass Männer stärker betroffen sind als Frauen. Doch das lässt sich anhand der aktuellen Datenlage nicht sicher belegen. Der Schweregrad der Erkrankung unterscheidet sich jedoch deutlich. Während der überwiegende Teil der Bevölkerung keine oder nur milde, grippeähnliche Symptome aufweist, sind ältere und immungeschwächte Personen häufiger von schwerwiegenden Erkrankungsverläufen betroffen.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder an chronischen Grunderkrankungen litten. Bei Kleinkindern treten nach derzeitigen Erkenntnissen seltener Symptome auf. Der Verlauf einer Erkrankung ist im Regelfall mild, sie können den Erreger jedoch übertragen. Eine besondere Gefährdung schwangerer Frauen und ungeborener Kinder liegt nach derzeitigen Erkenntnissen von WHO und RKI nicht vor.

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